Dienstag, 09.10.2018
20 Uhr, Kreuztal - Stadthalle

Konstantin Wecker Trio Konstantin Wecker Trio - "Poesie und Widerstand"

 Trio - Poesie und Musik mit Cello und Musik

Konstantin Wecker, Fany Kammerlander und Jo Barnikel verbindet die Liebe zum Lied.

„Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen“, so Konstantin Wecker, der sich seit über 40 Jahren für eine Welt ohne Waffen und Grenzen einsetzt.

Nun setzt der Münchner Liedermacher mit zwei kongenialen Mitstreitern an seiner Seite zu einem musikalisch-poetischen Liebesflug der ganz besonderen Art an. Neben seinem langjährigen Bühnenpartner und Alter Ego am Klavier, Jo Barnikel, ist auch Fany Kammerlander bei seinem aktuellen Trio-Programm dabei.

Die Ausnahme-Cellistin, die mit ihrem Spiel sowohl in der Klassik- als auch in der Popwelt zuhause ist, steht ebenso seit längerem mit Konstantin Wecker auf der Bühne.

Die drei Musiker vereinen lyrisch-sensible Klavierstücke mit dem zartschmelzenden Klang des Cellos, das Konstantin Weckers Liedern seit jeher ihre ganz persönliche Note gab.

Am liebsten würde man sie festhalten. Die Melodien. Und die Sehnsüchte.

Auch darin sind sich die drei Musiker einig, deren aktuelles Bühnenprogramm geprägt ist von Wut und Zärtlichkeit, Mystik und Widerstand - und immer auch von der Suche nach dem Wunderbaren.

Eine Suche, die Mut macht. Und Hoffnung. Denn wer in die Lieder des neuen Trio-Programmes eintaucht, wird schnell erkennen, dass es durchaus eine Welt ohne Grenzen geben kann.

 

Kurzbiografie Konstantin Wecker                                                                                     

Als Liedermacher, Schriftsteller, Schauspieler und Komponist gehört Konstantin Wecker, 1947 in München geboren, zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten im deutschsprachi­gen Raum. Sein künstlerisches Fundament bilden eine klassische Musikausbildung und die - von der Mutter geförderte - Begeiste­rung für Lyrik. 1968 trat Konstantin Wecker erstmals als Liedermacher auf, der Durch­bruch gelang 1977 mit der Ballade „Willy" und dem Album „Genug ist nicht genug".
Insgesamt rund 40 LP- und CD-Produktionen, darunter „Liebesflug" (1981), „Ganz schön Wecker" (1988), „Vaterland" (2001), „Am Flussufer" (2005) und „Ohne Warum“ (2015), dokumentieren die breite Palette des künstlerischen Schaffens und spiegeln vor allem aber persönliche Höhenflüge und Krisen wider. Besondere Beachtung fand die als Synthese der klassischen Wurzeln Konstantin Weckers mit seinem Lied- und Filmmusikschaffen angelegte Produktion „Classics" (1991) mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer (Kritikerpreis 1992).
Konstan­tin Wecker veröffentlichte Lyrik
bände (u. a. „Jeder Augenblick ist ewig", 2012), die Romane „Uferlos" (1993) und „Der Klang der ungespielten Töne“ (2004) und schreibt Theater- und Bühnenmusiken sowie Film­musik („Kir Royal" 1986, „Schtonk!" 1992) und Kindermusicals.
2013 bis 2015 lief das Tourneeprogramm „Liedestoll“ zusammen mit Angelika Kirchschlager. Nach der Tournee „40 Jahre Wahnsinn“ (2014/15) und der CD und Tournee „Ohne Warum“ ist die Jubiläumstournee „Poesie und Widerstand“ zum 70. Geburtstag das aktuellste Projekt. Für sein politisches
Engagement wurde Konstantin Wecker 1995 mit dem Kurt Tucholsky-Preis und 2007 zusammen mit Eugen Drewermann mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet.