Sonntag, 13.05.2018
17 Uhr, Hilchenbach - Stift Keppel, Konventsaal

Kammermusik für Flöte, Bratsche und Harfe

Kammermusik mit Musikern der Philharmonie Südwestfalen
Maurice Ravel Sonatine en trois
Manuel Moreno Buendía Spanische Volkssuite für Flöte, Bratsche
und Harfe
André Jolivet Petite Suite, Postrales de Noel
Claude Debussy Sonata für Flöte, Bratsche und Harfe
Ji-Eun Lee Flöte
Daniel Ibánez Garcia Bratsche
N.N Harfe
Das Turmzimmer der Ginsburg ist ein Ort für außergewöhnliche musikalische
Ereignisse. Auch wenn das Wetter die Konzerte so manches Mal mit heftigen
Regengüssen begleitete, waren die Besucher unerschrocken und erlebten Kammermusik
hautnah. Vom Bahnhof Vormwald aus geht es hinauf zur Ginsburg
oder von der Ginsberger Heide hinunter, mit einem kleinen Schlussanstieg erreichen
Sie die Burg und das Turmzimmer. In der Gastronomie können Sie sich dort
vor dem Konzert bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen stärken (nur
bis 17.00 Uhr geöffnet!)
Maurice Ravels „Sonatine en trio“ weist auf den Inhalt des Werkes hin; es
ist eine bewusste Rückkehr zur Eleganz und klaren Struktur des späten
18. Jahrhunderts. Das Stück ist ein schnelles, sprühendes, sehr dicht gearbeitetes
Werk.
Die „Spanische Volkssuite für Flöte, Bratsche und Harfe“ ist eine meisterhafte
Komposition von Manuel Moreno Buendia. Der spanische Komponist hat verschiedene
Opern, Operetten, Ballettstücke und Kammermusikwerke geschrieben.
Viele Werke von André Jolivet sind vom tonalen System befreit; seine Musik ist
gefüllt von Magie. Die „Petite suite“ ist typisch für seine Musik, mit Einflüssen
aus indischer Instrumentalmusik, arabischen Gesängen, ritueller Musik indigener
Kulturen sowie des Jazz.
Claude Debussys „Sonata für Flöte, Bratsche und Harfe“ ist ein Stück mit typisch
barocken Rhythmen, einem schnellen Tanzsatz und zugleich mit arabesken Läufen
und Verzierungen. Das perfekte Zusammenspiel der Instrumente verleiht dem
Werk einen zauberhaften, mythischen Klang. Französische Debussy-Kenner
nannten diese Sonate sein bestes Werk!