Nach dem Roman von Klaus Mann in einer Fassung für das Berliner Ensemble von Till und Chris Weinheimer und bearbeitet von Kai F. Schrickel mit dem Neuen Globe Theater. Das Neue Globe Theater bringt Klaus Manns Roman Mephisto revuehaft als "Tanz auf dem Vulkan im Zerrspiegel eines politischen Kabaretts der 1920/30er Jahre mit Livemusik und Conferencier auf die Bühne. Erzählt wird die (fiktive) Geschichte des Schauspielers Hendrik Höfgen, von 1926 am Hamburger Künstlertheater bis zum Jahre 1936, als dieser es zum gefeierten Star des sogenannten Dritten Reiches gebracht hat und zum Intendanten des Berliner Staatstheaters ernannt wird. Die Rolle des Mephisto in Goethes Faust ist ihm wie auf den Leib geschnitten, und schließlich erkennt der Opportunist Höfgen, dass er tatsächlich einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. Mephisto, 1936 im Exil geschrieben, wird als Schlüsselroman über den Schauspieler Gustaf Gründgens angesehen: Ein Schauspieler im Konflikt zwischen Karriere und Gewissen. Die Verfilmung mit Klaus-Maria Brandauer erhielt 1981 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film.